IG Metall Oranienburg und Potsdam
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06.05.2021, 03:05 Uhr

Metall- und Elektroindustrie

Gespräche mit Betriebsräten und Vertrauensleuten bei ZF in Brandenburg und VW in Zwickau

  • 02.02.2021
  • Aktuelles

Am 28. und 29. Januar besuchte Bezirksleiterin Birgit Dietze die Werke von ZF in Brandenburg und VW in Zwickau. Mit Betriebsräten und Vertrauensleute führte sie Gespräche zu den Forderungen in der Tarifrunde 2021. Die Vertrauensleute und Betriebsräte machten in den Gesprächen klar, wie wichtig die Forderungen sind – insbesondere die nach der Angleichung der Arbeitsbedingungen in Ost und West.

Besuch bei ZF in Brandenburg an der Havel - Birgit Dietze mit Stefanie Jahn, Erste Bevollmächtigte der Geschäftsstelle Oranienburg-Potsdam und Betriebsräten.

Bezirksleiterin Birgit Dietze beim Rundgang durch das VW Werk in Zwickau mit Vertrauensleuten und Betriebsräten/-innen.

Beide Werke sind derzeit ausgezeichnet ausgelastet. Die Coronapandemie belastet nach wie vor die Beschäftigten. Das betrifft die Produktionsbereiche, in denen das Tragen der Masken und das Abstandhalten in der Zusammenarbeit sehr anspruchsvoll sind. In den Home-Office-Bereichen haben die Beschäftigten damit zu kämpfen, dass sie oftmals nicht über eine ordentliche Büroausstattung zu Hause verfügen und parallel vielfach die Betreuung ihrer Kinder meistern.

Und: beide Werke stehen voll in der Transformation. „Beeindruckend ist, wie die Mannschaft bei Volkswagen in hoher Geschwindigkeit den Werksumbau und die Anläufe der Elektro-Modelle gestemmt haben und stemmen“, berichtet Bezirksleiterin Birgit Dietze. „Beim Rundgang an den Bändern wurden wir vielfach angesprochen, wie der Verhandlungsstand zum Thema Angleichung in der Tarifrunde aussieht.“

Bei Volkswagen war und ist ein hohes Maß an Flexibilität und Einsatzbereitschaft gefragt. Dies ist auch bei ZF wichtig. Gefordert wird von den Beschäftigten, flexibel tätig zu sein. „In der gemeinsamen Besprechung mit der ZF-Geschäftsführung haben wir sehr deutlich adressiert, dass Flexibilität einerseits und Angleichung und damit Gerechtigkeit andererseits zwei Seiten einer einheitlichen Lösung sein können. IG Metall und Betriebsrat haben insoweit ihre Dialogbereitschaft klar unterstrichen“, so Birgit Dietze.