IG Metall Oranienburg und Potsdam
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06.05.2021, 01:05 Uhr

Metall- und Elektroindustrie

Mahle Wustermark: Gespräche mit Betriebsräten und Geschäftsführung

  • 08.02.2021
  • Aktuelles

Rund 130 Beschäftigte bei Mahle in Wustermark sorgen trotz Coronapandemie jeden Tag dafür, dass die Produktion läuft. Das Werk produziert Pumpen für Verbrennermotoren, derzeit unter Volllast. Am 3. Februar besuchte Bezirksleiterin Birgit Dietze gemeinsam mit Stefanie Jahn, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Oranienburg-Potsdam, das Werk.

Bezirksleiterin Birgit Dietze besucht den Betriebsrat bei Mahle Wustermark. - Foto: IG Metall

Birgit Dietze und Stefanie Jahn diskutierten mit Betriebsrat und Geschäftsführung die Herausforderungen der Transformation und die Fragen zur Angleichung Ost. Derzeit werde an einer neuen Ausrichtung der Produkte im Werk für die Zeit nach 2024 gearbeitet, berichtete die Geschäftsführung. Die Angleichung der Arbeitsbedingungen von Ost und West sei gerade in Konzernen mit Standorten im ganzen Bundesgebiet eine Frage der Gerechtigkeit, betonten die Betriebsräte.

Von den Beschäftigten werde bei hoher Auslastung eine hohe Flexibilität erwartet, gerade wenn es um zusätzliche Schichten gehe. „Wenn über Flexibilität der Beschäftigten verhandelt werde, müsse die Angleichung der Arbeitsbedingungen als eine Frage der Gerechtigkeit, einbezogen werden. IG Metall und Betriebsrat sind bereit, in den Dialog über eine Lösung einzusteigen“, sagte Bezirksleiterin Birgit Dietze.

„Trotz der schwierigen Zeiten mit Corona und der Herausforderungen durch die Transformation wird der Ruf nach Gerechtigkeit lauter“, so David Schmidt, Betriebsratsvorsitzender bei Mahle in Wustermark. „Unsere Kolleginnen und Kollegen erwarten, dass es in dieser Tarifrunde deutliche Signale und einen verbindlichen ersten Schritt gibt.“