Nachruf

Wir trauern um unseren Freund und Kollegen Herbert Mönch

12.11.2025 | Herbert Mönch war ein Mensch mit einem hohen Gerechtigkeitssinn. Folglich trat er bereits 1968 der Gewerkschaft bei und wurde ein aktiver, engagierter Metaller. Nach der Wende war es für Herbert eine Selbstverständlichkeit, beim Aufbau der IG Metall im Osten zu helfen.

Bevor Herbert hauptamtlich für die IG Metall tätig wurde, war er freigestelltes Betriebsratsmitglied bei Siemens in Berlin. Im Januar 1991 ging Herbert nach Potsdam, um dort den Kampf für gerechtere Arbeitsbedingungen mitzugestalten. Er arbeitete in der IG Metall-Verwaltungsstelle Potsdam als Gewerkschaftssekretär und unterstützte die Kolleginnen und Kollegen in zahlreichen Betrieben bei der Gründung von Betriebsräten, beim Aufbau von gewerkschaftlichen Strukturen und bei tarifpolitischen Auseinandersetzungen.

In den stürmischen Zeiten der 90er Jahre stand Herbert den Metallerinnen und Metallern stets mit Rat und Tat zur Seite. Herbert war aus tiefster Überzeugung Gewerkschafter – und ein kritischer Mensch, der zu seinen Überzeugungen stand. Mithilfe seiner Unterstützung konnte die IG Metall 2003 die 35-Stunden-Woche in der Eisen- und Stahlindustrie in Ostdeutschland durchsetzen.

Auch nach seinem Arbeitsleben blieb Herbert überzeugter Metaller. Es war für ihn eine Selbstverständlichkeit beispielsweise jedes Jahr bei der Maidemonstration in Potsdam mitzumachen.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei Herberts Frau, seinen Angehörigen sowie seinen Freundinnen und Freunden. Sein überraschender Tod macht uns sehr traurig. Wir werden unserem Kollegen Herbert Mönch ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Von: vw

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