IG Metall Oranienburg und Potsdam
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15.07.2020, 02:07 Uhr

Solidarität gewinnt

Zukunft gestalten, Personal behalten

  • 24.06.2020
  • Aktuelles, Video

In einem Film nehmen betriebliche Interessenvertreterinnen und Vertreter Stellung zu den angekündigten Maßnahmen bei ZF. Unter dem Motto: "Solidarität gewinnt!" wird klar, dass Rationalisierungsmaßnahmen nicht hingenommen werden - bundesweit.

Ein Film der IG Metall - Solidarität gewinnt!

Copyright: IG Metall

Zum Hintergrund die Pressemitteilung der IG Metall Oranienburg und Potsdam:

Potsdam, 23.06.2020

Demonstrationszug der ZF-Beschäftigten in Brandenburg/Havel
am Donnerstag, 25. Juni 2020 ab 11.30 Uhr,
ab Werkstor Caasmannstr. 9 in Brandenburg an der Havel


Ende Mai hatte der Vorstand der ZF ein dramatisches Bild der Lage des Unternehmens gezeichnet. Er hat bundesweit alle Beschäftigten angeschrieben und kündigte einen Abbau von bis zu 15.000 Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2025 an, davon bis zu 7.500 in Deutschland. Weiterhin wurden „zusätzliche Beiträge aus dem Kreis der Mitarbeiter“ gefordert.

Nun fordern IG Metall und die Beschäftigten den Arbeitgeber auf, die Zukunft zu gestalten sowie Standorte und Personal zu behalten.

Dazu findet ein Demo-Fahrzeugkorso vom Haupttoram 25. Juni ab 11.30 Uhr (Caasmannstraße 9, Brandenburg an der Havel) zur nichtöffentlichen Betriebsversammlung um 13.00 Uhr an der Regattastrecke 6, 14772 Brandenburg an der Havel statt.

Die IG Metall wollte mit einer bundesweiten Blitz-Umfrage wissen, wie die Kolleginnen und Kollegen die Lage empfinden. 12.164 ZF-Beschäftigte aus rund 30 ZF-Standorten haben sich bisher beteiligt: „Die Ergebnisse sind eindeutig“, so die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Potsdam und Oranienburg, Stefanie Jahn. „Knapp 90 Prozent der abhängig Beschäftigten im Unternehmen machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz oder den ihrer Kolleginnen und Kollegen. Mut macht auch die Kampfbereitschaft der ZF Beschäftigten. Unsere Umfrage zeichnet ein klares Bild: Unsere Kolleginnen und Kollegen werden ihre Arbeitsplätze und auch die guten Arbeitsbedingungen nicht kampflos aufgeben“, so Jahn weiter. „Deshalb werden wir jetzt zusammen handeln und gemeinsam als IG Metall bei der ZF Stärke zeigen.“

 

Für Rückfragen: Stefanie Jahn, 0160-5331172

 

Weitere Infos auf den Seiten der IG Metall.