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Riva/B.E.S. in Brandenburg

Riva-Konzern erkennt alle Tarifverträge der ostdeutschen Stahlindustrie voll an

26.07.2019 | Der Kampf hat sich gelohnt: Der Riva-Konzern hat am Freitag, 26. Juli, für das Brandenburger Elektrostahlwerk (Riva/B.E.S.) das vor mehr als vier Monaten ausgehandelte Tarifergebnis der ostdeutschen Stahlindustrie vom 20. März 2019 endlich akzeptiert. Nach monatelangen Auseinandersetzungen, Solidaritätsstreik mit den Streikenden von Riva in Trier und Horath und drei ganztätigen Warnstreiks mit Produktionsausfall von rund 6,6 Millionen Euro Verlust erkannte die deutsche Riva-Konzernleitung - kurz vor der Urabstimmung über einen unbefristeten Streik in Brandenburg - das Tarifergebnis voll an.

Kampf für Tariflohn

Riva-Geschäftsleitung verweigert Gespräch mit Brandenburger Verhandlungsdelegation

24.07.2019 | Die deutsche Geschäftsleitung des Riva-Konzerns weigert sich weiterhin, die Beschäftigten an den Standorten Brandenburg, Horath und Trier gerecht zu behandeln und fair zu bezahlen. Die Gespräche zwischen IG Metall und dem Arbeitgeber am gestrigen Dienstag in Frankfurt am Main blieben ergebnislos. Schlimmer noch: Die Riva-Geschäftsleitung weigerte sich, mit den Vertreterinnen und Vertretern der Verhandlungsdelegation aus Brandenburg überhaupt zu sprechen.

Warnstreikaufruf wird massenhaft befolgt

Riva/B.E.S.-Stahlwerk in Brandenburg steht still

23.07.2019 | Die Kolleginnen und Kollegen bei Riva/B.E.S. in Brandenburg sind dem Warnstreikaufruf der IG Metall massenhaft gefolgt. Das Stahlwerk in Brandenburg steht seit heute morgen, 3.30 Uhr, still. Eine Delegation von mehr als 40 Streikenden machte sich in der Früh auf nach Frankfurt am Main: zu einer Solidaritätsdemonstration mit den Streikenden an den Riva-Standorten Trier und Horath. Der Warnstreik bei Riva-B.E.S. soll bis morgen (Mittwoch, 24. Juli) 16.00 Uhr dauern.

Kampf für Tariflohn: Verhandlung in Frankfurt

Erneute Warnstreiks bei Riva/B.E.S. in Brandenburg

22.07.2019 | Nach bisher ergebnislosen Verhandlungen erwartet die IG Metall von den Gesprächen mit der deutschen Geschäftsführung des Riva-Konzerns am Dienstag, 23. Juli, dass diese die längst ausgehandelten Tarifverträge für die Riva-Beschäftigten am Standort in Brandenburg übernimmt sowie für die Standorte Horath und Trier die Einführung tariflicher Standards anerkennt. Zu den Gesprächen in Frankfurt am Main werden die Verhandlungsführer aus Brandenburg von mehr als 40 Kolleginnen und Kollegen begleitet. Auch die Belegschaften der seit dem 11. Juni unbefristet Streikenden aus den Riva-Standorten in Horath und Trier werden nahezu vollzählig vor Ort sein, um ihre berechtigten Forderungen zu untermauern.

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